10 ANTI-KATER-TIPPS

10 ANTI-KATER-TIPPS

EINEN ÜBER DEN DURST GETRUNKEN? DIE RETTUNG NAHT!

Wir alle wissen es: Übermäßiges Trinken von Alkohol sollte vermieden werden. Warum? Es ist ungesund. Und kann zur Sucht werden. Doch wir alle wissen auch: Es lässt sich ab und zu nicht vermeiden. Die Folge: Der gemeine Kater. Kopfschmerzen, Übelkeit, schlechte Laune, fahle Gesichtshaut, Schweißausbrüche, Schwindelgefühl, ja sogar Depressionen. Eltern haben in solchen Fällen oft hämische Sätze wie „Saufen wie ein Pferd und vertragen wie ein Fohlen.“ auf Lager. Doch sowas hilft natürlich nicht.

Bei einem richtig heftigen Kater ist guter Rat teuer. Was können wir also tun, wenn wir mal zu tief ins Glas geschaut haben?

Hier kommen die Top 10 Tipps gegen einen Kater. Erprobte. Effektive. Wissenschaftlich bewiesene Tricks gegen den Brummschädl am nächsten Tag. Und wo wir schon mal dabei sind, räumen wir auch noch mit zwei Säufer-Mythen auf.

Aber zuerst:

WAS IST EIN KATER ÜBERHAUPT?

Wenn du einen Kater erfolgreich bekämpfen möchtest, musst du wissen mit wem du dich anlegst. Der Kater (med.: Alkoholintoxikation) ist im Grunde genommen nichts anderes als eine kleine Alkoholvergiftung, beziehungsweise die Symptome einer Alkoholvergiftung. Damit es dir besser geht, musst du deinen Körper entgiften. Darüber hinaus dehydriert dein Körper, wenn du ihm Alkohol in größeren Mengen zuführst. Daher stammen beispielsweise auch die Kopfschmerzen.

DIE TOP 10 KATER-KILLER

  1. 1. Wasser
  2. 2. Die Grundlage
  3. 3. Treu bleiben
  4. 4. Nicht rauchen
  5. 5. Mineralstoffe
  6. 6. Rollmöpse
  7. 7. Fruktose
  8. 8. Frischluft
  9. 9. Entgiftung
  10. 10. Schwarztee

VIEL WASSER TRINKEN!

Wasser trinken gegen den Kater

Finger weg von Kaffee und unverdünnten Fruchtsäften. Die Säure wird deiner Magenschleimhaut nur noch mehr Schaden zufügen. Stattdessen solltest du schon während des Alkoholkonsums zu jedem Glas Bier oder Wein auch immer ein Glas Leitungswasser, Mineralwasser oder gespritzten Fruchtsaft trinken. Wenn du angetrunken ins Bett gehst, solltest du vorher einen halben Liter Wasser trinken. Das wirkt der Dehydration entgegen.

VOR ALKOHOLGENUSS GUT UND REICHHALTIG ESSEN!

Mit deftigem Essen eine Grundlage gegen den Kater schaffen

Wenn es absehbar ist, dass du am Abend viel trinken wirst, nimm davor eine deftige Mahlzeit zu dir. Es darf ruhig etwas mehr und fettig sein. Umgangssprachlich spricht man auch davon, sich eine gute Grundlage zu schaffen. Das Fett aus dem Essen „schmiert“ deine Magenschleimhaut. Dadurch wird die Aufnahme des Alkohols über die Magenschleimhaut verlangsamt. Hier haben sich Ölsardinen bewährt.

Ein anderes Rezept: Eier hart kochen, Eigelb herauslösen und mit Olivenöl anrühren. Zurück in das Eiweiß geben, salzen und essen.

NICHT DURCHEINANDER TRINKEN

Nicht durcheinander trinken

Wenn du mit Bier angefangen hast, bleib dabei. Je mehr unterschiedliche, alkoholische Getränke du zu dir nimmst, desto schlimmer wird dein Kater. Darüber hinaus solltest du die Finger von billigen Weinen und dunklen alkoholischen Getränken, wie Brandy, Cognac und Whiskey lassen. Sie enthalten mehr Fuselalkohole (Begleitalkohole, wie Methanol und dessen Zerfallsprodukt Formaldehyd), die bei Gärungsprozessen entstehen. Daher auch der Begriff „billiger Fusel“ als Ausdruck für schlechten Wein.

FINGER WEG VON ZIGARETTEN!

Das Rauchen einstellen gegen den Kater

Klar. Zigaretten sind der Teufel. Wissen wir eh. Und ein Raucher wird die Zigaretten nicht weglassen, wenn er in die Verlegenheit kommt, Alkohol trinken zu müssen. Ist man aber Gelegenheitsraucher, sollte man auf die Zigaretten verzichten, wenn Alkohol konsumiert wird. Warum: Nikotin senkt den Alkoholspiegel im Blut. Was sich ja im ersten Moment gut klingt. In weiterer Folge bedeutet das aber: Wenn man raucht und trinkt, hat man das Gefühl nicht so betrunken zu sein, wie man es eigentlich ist und trinkt in Folge dessen noch mehr. Beispiel: Als Nichtraucher trinkst du 10 Bier an einem Abend, bist voll wie ein Eimer und merkst: „Aha. Jetzt ist das Ende der Fahnenstange erreicht. Ich sollte es besser langsam angehen lassen und Heim gehen.“ Als Raucher kommt dieser Punkt eventuell erst nach 12 Bieren. Du führst deinem Körper mehr Alkohol zu. Ergo ist deine Alkoholvergiftung schlimmer und damit auch der Kater.

NIMM MAGNESIUM VOR DEM SCHLAFENGEHEN!

Magnesium gegen den Kater

Alkohol entzieht dem Körper Wasser. Und damit natürlich auch Mineralstoffe. Wenn du zu viel Alkohol getrunken hast, empfiehlt es sich, vor dem Zubettgehen eine Brausetablette oder einen in Apotheken erhältlichen Magnesium-Stick zu nehmen, da dieser Mineralstoff vermehrt mit dem Harn ausgeschieden wird. Die Zufuhr von Magnesium hilft so gegen Verspannungen und Kopfschmerzen.

DAS KATERFRÜHSTÜCK!

Katerfrühstück

Als eine Folge der Dehydrierung werden auch vermehrt Vitamine und Mineralstoffe aus dem Körper ausgeschwemmt. Es empfiehlt sich daher ein vitaminreiches und salziges Frühstück zur Bekämpfung des gemeinen Katers. Also eine irre Kombination aus Obst, sauren Gurken, einer guten Suppe und Rollmöpsen. Die perfekte Mischung kann ja jeder für sich finden.

WUNDERMITTEL HONIG

Honig und Fruktose helfen bei einem Kater

Ein besonderer Geheimtipp ist Honig. Honig auf dem Brot. Honig im Tee. Honig pur und unverfälscht vom Löffel. Denn Honig enthält eine Menge Fruktose (Fruchtzucker). Und die Aufnahme von Fruktose führt zu einem schnelleren Abbau des Alkohols im Körper.

RAUS AN DIE FRISCHE LUFT!

Frische Luft hilft gegen Kater

Führe deinem Körper Sauerstoff zu. Wie sollte das besser gehen, als mit einem Spaziergang. Der Sauerstoff hilft deinem Körper beim Entgiften. Noch besser: Zieh dir deine Laufschuhe über und trabe im gemächlichen Tempo eine halbe Stunde durch die Nachbarschaft. Das ist zwar hart – aber zusätzlich zum Sauerstoff schwemmst du über den Schweiß Giftstoffe aus. Danach unbedingt wieder viel Trinken – am besten Wasser!

TU WAS GEGEN DIE ÜBELKEIT!

Äpfel helfen gegen die Übelkeit

An apple a day keeps the doctor away. Und so auch hier. Wenn dir übel ist, iss einen Apfel zum Frühstück, oder trinke ein Glas Artischocken- oder Rote Rüben Saft. Das hilft deinem Körper beim Entgiften.

BRING DEINEN KREISLAUF IN SCHWUNG!

Schwarzer Tee mit Zucker gegen den Kater

Dazu braust du dir einen starken, schwarzen Tee und gibst mindestens 2 Löffel Zucker in jede Tasse. Das macht müde Männer munter.



Jetzt hast du all deine Waffen gegen den Kater zusammen. Was aber natürlich nicht bedeutet, dass du nun hemmungslos saufen solltest. Immer alles mit Maß und Ziel.

Wie versprochen räumen wir jetzt auch noch mit zwei Mythen der Katerbekämpfung auf.

1. MYTHOS: DAS REPARATURSEIDL

Auch Konterbier genannt. Dieser Mythos besagt, dass man Gleiches mit Gleichem bekämpfen soll: Also am Morgen nach dem Saufgelage ein Bier trinken. Das ist jedoch völliger Blödsinn! Die Wirkung des Reparaturseidls gegen den Kater ist nie wissenschaftlich bewiesen worden. Und: Letztendlich vergiftest du deinen Körper damit lediglich weiter und der Kater, also die Vergiftungserscheinungen, kommen später und umso härter. Also Finger weg von Alkohol als Anti-Kater-Mittel.

2. MYTHOS: WEIN AUF BIER, DAS RAT ICH DIR!

Oder: Bier auf Wein, das lass sein. Diese Sprüche werden als Anleitung zum richtigen Konsum von Alkohol herangezogen. Jeder kennt sie. Viele handeln danach. Alle liegen falsch. Der Kater wird für jeden gleich stark sein. Für beide Redewendungen gibt es keine wissenschaftlichen Beweise. Diese Redewendungen entstammen der Geschichte und beziehen sich auf den sozialen Status eines Menschen. Wein tranken reiche Menschen, während Bier ein Arme-Leute-Getränk war. Trank jemand Bier auf Wein, hatte er seinen Reichtum verloren. Trank jemand Wein auf Bier, hatte er einen sozialen Aufstieg vollbracht. Die Sprüche ermahnen einen also seinen Reichtum nicht zu verlieren. Nicht mehr – aber auch nicht weniger.

DER FINALE TIPP GEGEN DEN KATER: DIE KOPFSCHMERZTABLETTE VOR DEM SCHLAFENGEHEN

Hast du zu viel gebechert und weißt schon, dass der Morgen danach einem Armageddon gleichen wird? Dann solltest du vor dem Schlafengehen eine Kopfschmerztablette zu dir nehmen. Eine starke. 500 Milligramm. Aspirin, Paracetamol. Egal. Das ist zwar der letzte Ausweg – aber manchmal hilft eben nur noch das. Viel Glück!

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