EM GEGNER ÖSTERREICHS: DIESE 3 SCHWÄCHEN SOLLTEST DU KENNEN

EM GEGNER ÖSTERREICHS: DIESE 3 SCHWÄCHEN SOLLTEST DU KENNEN

EM GEGNER ÖSTERREICHS: DIESE 3 SCHWÄCHEN SOLLTEST DU KENNEN

„Jackpot!“ dachten sich viele Österreicher, als die Rot-Weiß-Rote-Nationalelf in die, vermeintlich „leichte“, Gruppe F der Fußball EM gelost wurde. Damit trifft unsere Mannschaft auf die Teams aus Portugal, Ungarn und Island. Bevor es ab dem 14. Juni für die österreichischen Kicker „Bonjour la France“ heißt, haben wir für euch Land und Leut‘, Skurriles und Kurioses und vor allem die fußballerischen Schwächen der EM-Gegner unter die Lupe genommen.

SO KÖNNEN WIR UNGARN ENTSCHÄRFEN!

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Schon bald geht es im Match Österreich gegen Ungarn um die Wurst, äh, die Salami. Neben den Isländern zählen unsere Nachbarn zu den klaren Außenseitern der Gruppe F der EM. Wo die Ungarn tatsächlich schwächeln? Das haben wir uns mal genauer angesehen:

1. Gegen Ungarn haben wir bis heute die meisten Länderspiele ausgetragen – leider mit einer Negativ-Bilanz für Rot-Weiß-Rot: Von 136 Spielen wurden 40 gewonnen, 66 verloren und 30 endeten unentschieden. In der aktuellen EM-Qualifikation traf Ungarn auf, objektiv betrachtet, eher schwache Gegner. Ob die Mannschaft auch bei stärkeren Euro-Kontrahenten stabil bleibt, ist fraglich.

2. Für die Buchmacher und Wettanbieter ist EM-Gegner Ungarn, der 30 Jahre auf eine Teilnahme an einem großen Turnier warten musste, ganz klarer Außenseiter. Kleines Rechenbeispiel gefällig? Wenn du 10 Euro auf einen Gruppensieg von Ungarn wettest und dies tatsächlich passiert, gewinnst du 130 Euro. Das entspricht dem 13-fachen Einsatz.

3. Ungarns Nationalkader verfügt über überschaubare individuelle Spielerqualität. Das Ziel des Teams ist es, die EM-Gegner mit gebündelten Kräften zu fordern und im besten Fall zu besiegen. Die Abwehr unserer Nachbarn war in der EM-Qualifikation sehr stabil. Ob sie auch bei stärkeren Offensivreihen hält? Wir sind gespannt.

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3 FAKTEN, DIE DU ÜBER UNGARN SONST NOCH WISSEN SOLLTEST

Fakt 1: Der mit Abstand erfolgreichste ungarische Fußballclub ist der Ferencváros Budapest. Der Verein konnte bereits 28 Meistertitel und 21 Pokalsiege feiern und ist damit ungarischer Rekordhalter. Auch international hat das Team aus Budapest bereits Aufsehen erregt: 1965 erhielt die Mannschaft den Messepokal (Vorläufer des UEFA-Pokals), als sie Juventus Turin mit 1:0 besiegte.

Fakt 2: Einst zählten die Ungarn zu den stärksten Fußballnationen der Welt. 1952, 1964 und 1968 holten sie sich Olympiagold. 1938 und 1954 schafften sie es sogar ins WM-Finale. Das Team aus dieser Zeit wird noch heute als „Aranycsapat“ („Goldene Elf“) verehrt.

Fakt 3: Der ungarische Nationalspieler Ferenc Puskás, Kapitän der legendären „Goldenen Elf“, ist mit 84 Toren bis heute der beste Torschütze der ungarischen Nationalmannschaft.

SO SCHICKEN WIR PORTUGAL IN DIE SIESTA!

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„Portugal hat eine Nationalmannschaft namens Christiano Ronaldo und eine Reihe weiterer Spieler, die ihm hinterherlaufen“, so Carlos Queiroz, Seit 1996 haben es die Portugiesen bei jeder EM zumindest ins Viertelfinale geschafft. Besonders in jüngerer Vergangenheit ist das wohl auch ihrem Superstar Ronaldo zu verdanken. Also fragen auch wir uns: Alles Ronaldo. Oder was?

1. Gegen Portugal gab es für Österreich bis jetzt drei Siege, fünf Unentschieden und zwei Niederlagen. Das ist eine recht gute Bilanz, wenn man bedenkt, dass unser Team in der FIFA Weltrangliste zwei Plätze hinter den Portugiesen liegt. Also liebes Team: Go for it!

2. EM-Gegner Portugal ist nur so stark wie sein Superstar Christiano Ronaldo. Hat der Goalgetter aber einen schwarzen Tag, wie unlängst beim EM-Test gegen Bulgarien, fehlt es der Mannschaft an Extraklasse. Ist die Partie eng, kann Ronaldo den Unterschied machen. Ronaldo ist Weltfußballer. Doch Torwart, Verteidigung, Mittelfeld und Sturm kann er alleine nicht ersetzen.

3. Neben dem Mangel an Extraklasse hat Teamchef Fernando Santos mit einer wackeligen Abwehr zu kämpfen. Die Innenverteidiger Pepe und Bruno Alves sind nicht für ihre Nerven aus Stahl berühmt. Sie verlieren bei Kleinigkeiten die Fassung und kassieren so unnötige gelbe und rote Karten.

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3 FAKTEN, DIE DU ÜBER PORTUGAL SONST NOCH WISSEN SOLLTEST

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Fakt 1: Die Portugiesen selbst sind schon mal Weltmeister, besser gesagt Weltrekordhalter: 8.453 Menschen haben 2007 die längste La-Ola-Welle der Welt gemacht. Mit Wellen kennen sich die Portugiesen scheinbar gut aus.

Fakt 2: Portugal ist neben Österreich (1954 gegen die Schweiz) das einzige Team, das bei einer WM einen Drei-Tore-Rückstand aufholen konnte: 1966 lagen die Portugiesen bereits mit 0:3 gegen Nordkorea zurück, bevor die Partie noch mit 5:3 gewonnen wurde. Einem würdigen EM-Duell steht also nichts mehr im Weg.

Fakt 3: Und zu guter Letzt: Vitamin D-Mangel ist für die Portugiesen vermutlich ein Fremdwort, denn Lissabon ist eine, der sonnigsten Städte in Europa: Zwischen 2.900 und 3.300 Stunden Sonnenschein gibt’s hier im Jahr. Im Vergleich dazu: In Österreich sind es maximal magere 1.500 bis 2.100. 

SO ERWISCHEN WIR DIE ISLÄNDER EISKALT!

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Die Isländer sind ja bekannt für ihren Glauben an Fabelwesen und Elfen. Aber was können die Isländer selbst auf den Rasen zaubern? Bevor es in das letzte Gruppenspiel geht, haben wir die fußballerischen Schwächen der Inselkicker auf Herz und Nieren geprüft.

1. Mit nur 330.000 Einwohnern ist EM-Gegner Island das kleinste Land, das bei der EM um den Titel kämpft. Klein aber oho?

2.  Die größte Stärke der Isländer ist wahrscheinlich ihre Leidenschaft und Aufopferungsbereitschaft. Ballkünstler à la Christiano Ronaldo hat die Mannschaft jedoch nicht zu bieten.

3. Wie unsere Nationalelf hat der EM-Gegner Island kaum Turniererfahrung. Die fehlende Routine könnte den Isländern also durchaus zum Verhängnis werden. Auch eine schlecht besetzte Bank schränkt die Flexibilität von Trainer Lars Lagerbäck ein.

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3 FAKTEN, DIE DU ÜBER ISLAND SONST NOCH KENNEN SOLLTEST

Fakt 1: Ein Jahr nach der Finanzkrise entschied sich McDonalds, seine Filialen auf der Vulkaninsel zu schließen, worauf Hjörtur Smàrason den letzten Burger erwarb – aber nicht aus kulinarischen, sondern aus historischen Zwecken. Ja, tatsächlich: Seitdem konserviert er der Burger unter einer Käseglocke in einer Hotelbar. Angeblich fast ohne sichtbare Alterserscheinungen.

Fakt 2: Österreichs EM-Gegner Island hat weltweit die meisten Gewinnerinnen des „Miss World“-Titels. Mit nur 300.000 Einwohnern, die übrigens bis 2009 in Umfragen als glücklichste Bevölkerung galten (vielleicht liegt es an den schönen Frauen?), hat Island bereits dreimal die Miss World gestellt (1985, 1988 und 2005). Das macht dann immerhin eine Miss World je 100.000 Einwohnern!

Fakt 3:  Dass „Fußballzwerg“ Island bei der EM teilnimmt, ist keine Überraschung, sondern das Ergebnis von jahrzehntelanger harter Arbeit. Neben der Nachwuchsförderung hat Island auch bei seiner fußballerischen Infrastruktur aufgestockt und viele Millionen in den Bau von Fußballhallen im ganzen Land investiert. Insgesamt sieben Riesenhallen, in denen Ländermatches ausgetragen werden können, stehen auf dem vergleichsweise kleinen Inselstaat.

Vor dem Match ist also nach dem Match. Unser Team wird die EM-Gegner mit Sicherheit noch viel exakter auf Spielweise, Taktik und Verhalten analysieren. Wir sind schon ganz „narrisch“ auf eine heiße Gruppenphase. Und natürlich drücken wir unserer Elf ganz fest die Daumen.

Bildquelle: gepa-pictures.com